Objekt des Monats

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Im Stadtmuseum entdeckt: Der Ruppberg lockt

Feuersteinschaber

Feuersteinschaber aus der Jungsteinzeit (5000-2500 v.u.Z.). Fundort: Jungfernhügel
(Leihgabe: Thüringisches Landesamt für archäologische Denkmalpflege, Weimar)

Wer sich im Stadtmuseum über unser Territorium in frühzeitlicher Zeit informieren will, der wird auch mit der Geschichte und der Sagenwelt rund um den Ruppberg vertraut gemacht, entsprechendes Interesse natürlich vorausgesetzt. So steht da geschrieben: „Im hiesigen Bergkessel hat vor allem das Ruppberggebiet frühgeschichtliche Bedeutung. Ältester Beleg für die Anwesenheit des Menschen ist der Fund eines Feuersteinschabers am Jungfernhügel.”

Im Stadtmuseum entdeckt: Sachzeugnisse aus dem Jahr 1945

Sachzeugnisse im Stadtmuseum erinnern an die US-Besatzungszeit in unserer StadtAm 1. April 1945 stieß die Dritte US-Armee nach Thüringen vor. In Creuzburg, dem Geburtsort von Hugo Jacobi, kam es zu erbitterten Kämpfen. Durch den Einsatz von Fliegerkräften, Artillerie und Panzern wurde der örtliche Widerstand niedergeworfen. Creuzburg wurde an diesem Ostersonntag - kurz vor Kriegsende - zu 85% zerstört.

Im Stadtmuseum entdeckt: Ehrhardt E-V/4 Straßenpanzerwagen

Ehrhardt E-V/4 StraßenpanzerwagenIn einer Glasvitrine im Stadtmuseum befindet sich ein Modell eines Panzerspähwagens vom Typ Ehrhardt E-V/4 1919. Ein Hinweis in der Vitrine informiert darüber, dass dieses Modell aus der Station "Junger Techniker" in Zella-Mehlis aus dem Jahre 1975 stammt.
Militärgeschichtlich gesehen sind u.a. folgende Fragen von Interesse: Wie kam es zum Bau von Panzerspähwagen durch die Firma Ehrhardt? Welche Rolle spielten diese Militärfahrzeuge bei der Niederschlagung des Kapp-Lüttwitz-Putsches im März 1920?

Im Stadtmuseum entdeckt: Grubenlampe mit Geschichte

Einweihung des Brandleite-Tunnels 1883Der 7. und 21. Februar 1883 stellen zwei markante Daten in der Geschichte unserer Heimat und Südthüringens dar. Laut Hildburghäuser Dorfzeitung „... erfolgte der Durchschlag des Brandleite-Tunnels im Thüringer Walde heute Morgen Punkt 5 Uhr." Am 7. Februar läuteten aus diesem Grunde um 10 Uhr die Glocken in Zella St. Blasii. Böllerschüsse vom Lerchenberg und Märzenberg machten auf das bedeutungsvolle Ereignis aufmerksam.

Im Stadtmuseum entdeckt: Kongsberg-Ski

SchneeschuheIm Magazin des Stadtmuseums befinden sich ein Paar Original Kongsberg-Ski. Diese Ski wurden 2014 von Herrn Günther Rudolph (Zella-Mehlis) dem Museum als Spende übergeben. Sozusagen passend dazu hat Herr Wolfgang Franke (Marktheidenfeld) ein Paar Sprung-Ski-Schuhe übergeben, wie sie zu Zeiten von Hans Renner Verwendung fanden. Herr Franke gehörte damals zur B-Nationalmannschaft der Skispringer.

165 Jahre deutsche Briefmarken

Schwarzer EinserSilberne „Schwarze Einser" erinnert an Johann Peter Haseney

Anlässlich des Jubiläums „165 Jahre deutsche Briefmarken" erfolgte durch die Richard Borek GmbH & Co. KG in Braunschweig die Neuausgabe der weltberühmten „Schwarzen Einser" in Silber. In Gestaltung und Größe ist die silberne Neuausgabe mit dem legendären Original identisch. Damit wird zugleich an das Wirken von Johann Peter Haseney erinnert, der am 27. November 1812 in Mehlis das Licht der Welt erblickte. Der spätere Banknotenmacher und Vater der „Schwarzen Einser" verbrachte seine Kindheit und Jugend in Mehlis, bevor er sich 1832 nach München auf Wanderschaft begab. Am 5. Mai des Jahres 1832 erfolgte sein Eintritt in das Mathematisch-Mechanische Institut von Ertel-Reichenbach als Graveur und Schriftstecher. In der Folgezeit studierte Haseney dank eines Stipendiums aus der Heimat an der Universität in München und arbeitete aus pekuniären Gründen noch weiter in seinem Beruf als Graveur.

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