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Der Handwebstuhl – Objekt des Monats März 2020

13.03.2020

Der historische Handwebstuhl in der volkskundlichen Abteilung des Stadtmuseums in der Beschußanstalt stammt aus dem alten Bestand des Heimatmuseums am Mehliser Markt und wurde dort auch noch zu Vorführungen genutzt. Nach dem Umzug an den neuen Standort im Stadtmuseum war die Funktionalität allerdings nicht mehr gegeben. Dank einer Handwebmeisterin aus Oederan in Sachsen, die den Webstuhl Mitte 2018 unter Mithilfe der Museumsmitarbeiter reparierte, kann das Stadtmuseum heute wieder einen voll funktionstüchtigen Webstuhl präsentieren.

Die Geschichte des Webens geht sehr weit in die Vergangenheit zurück. Das Handwerk gilt als eines der ältesten nach Holz- und Steinbearbeitung. Erste Webstühle sind bereits für die Jungsteinzeit nachgewiesen. Bis weit ins 18. Jahrhundert, bzw. bis zur industriellen Revolution wurden Stoffe oder Tuche, in der Fachsprache als Gewebe bezeichnet, auf Handwebstühlen gefertigt. Hierbei werden die Schussfäden mithilfe des sogenannten Schiffchens durch die gesamte Webbreite durch die Kettfäden, die den Träger bilden, durchgeschossen. Das Prinzip des Webens ist es, Schuss- und Kettfäden miteinander zu kreuzen und damit ein stabiles Gewebe zu erzeugen. Verschiedene Techniken führen zu verschiedenen Gewebemustern. Für einfache, dünnere Stoffe wird z.B. die Leinwandbindung verwendet, während die Köperbindung strabazierfähige, dickere Stoffe hervorbringt. Die dritte der Grundbindungsarten beim Weben nennt sich Altasbindung. Diese verleiht dem Stoff, je nach Lichteinfall, einen bestimmten Glanz.

Der letzte seiner Zunft in unserer Stadt war Webermeister Adolf Mach, welcher auf einem Foto, sein Handwerk am Webstuhl ausübend, im Stadtmuseum zu sehen ist. Er war bis in die 1980er Jahre als Weber in Zella-Mehlis tätig.

Text/ Bilder: Jessica Keil, Mitarbeiterin Städtische Museen Zella-Mehlis

Webstuhl2

Webstuhl3


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